September 26, 2022

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Südeuropa leidet unter den Folgen der Hitze. Nun wurde auch Portugal von Dutzenden Feuern heimgesucht. Es gilt der dritthöchste Notstand.

36 aktive Brände

Südeuropa leidet unter den Folgen der Hitze. Nun wurde auch Portugal von Dutzenden Feuern heimgesucht. Es gilt der dritthöchste Notstand.

(dpa) – Das im Sommer von Waldbränden bislang weitgehend verschonte Portugal wird nun von einer Hitzewelle und Dutzenden von Feuern heimgesucht. 36 Waldbrände seien im ganzen Land aktiv, teilte der Zivilschutz am Montag mit. Nach verschiedenen Schätzungen wurden im beliebten Urlaubsland in den vergangenen Tagen zwischen 2.000 und 2.500 Hektar Wald zerstört. Das entspricht einer Fläche von circa 2.800 bis 3.500 Fußballfeldern. Wegen des erhöhten Waldbrandrisikos gilt seit Mitternacht im gesamten Land der dritthöchste Notstand, wie die Regierung in Lissabon am Wochenende angekündigt hatte.

Die Waldbrandgefahr wird von einer seit Wochen anhaltenden Dürre, die die Natur ausgetrocknet hat, und einer Hitzewelle mit Temperaturen von teils über 40 Grad begünstigt, die am Samstag begann und mindestens bis Donnerstag andauern wird.


A picture taken on July 4, 2022 shows a firefighter's helicopter in action after a fire broke out in Valle Aurelia park in Rome on July 4, 2022. (Photo by Andreas SOLARO / AFP)

Südeuropa leidet unter den Folgen von Trockenheit und Hitze. In Italien haben mehrere Regionen den Notstand verhängt. Weitere dürften folgen.


Am schlimmsten war die Lage am Montag in Ourém und Pombal im Zentrum sowie in Ribeira da Pena im Norden des Landes. Dort wüteten die drei derzeit größten Waldbrände, berichtete der staatliche TV-Sender RTP. Insgesamt seien dort rund 1.000 Angehörige der Feuerwehr, des Zivilschutzes und der Polizei im Einsatz. Die meisten davon (mehr als 700) in Ourém, wo bereits einige Häuser und Tiere den Flammen zum Opfer fielen. Die EU entsandte zwei in Spanien stationierte Löschflugzeuge, Portugal setzt weitere 60 ein.

Brände in Kroatien

Auch Kroatien wurde von Bränden heimgesucht. Am Rand der Stadt Pula auf der kroatischen Halbinsel Istrien ist am Samstag ein Großbrand ausgebrochen. 76 Feuerwehrleute, 29 Feuerwehrfahrzeuge und ein Löschflugzeug brachten die Flammen unter Kontrolle, wie der örtliche Feuerwehrkommandant Dino Kozlevac im kroatischen Fernsehen HRT erklärte. 40 Hektar Vegetation seien abgebrannt, fügte er hinzu. Es sei niemand verletzt worden und auch Häuser seien nicht beschädigt worden.


15.06.2022, Spanien, Tafalla: Rauch steigt aus dem Wald. Spanien erlebt eine andauernde, ungewöhnlich früh im Jahr auftretende Hitzewelle. Foto: Eduardo Sanz/EUROPA PRESS/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Rekord der aktuellen Hitzeperiode wurde am vergangenen Freitag im andalusischen Andújar mit 44,2 bis 44,3 Grad registriert.


Flammen und Rauch waren in ganz Pula, der 60.000-Einwohner-Hauptstadt von Istrien, zu sehen. In den betroffenen Vororten Valdebek und Dolinka liefen die Bewohner in Panik aus den Häusern. Teile von Pula blieben zeitweise ohne Strom. Medien berichteten, dass auch eine Transformatorstation ausbrannte. Ob das Feuer im Transformator Auslöser oder bloß Folge des Waldbrands war, war zunächst nicht klar.

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