September 24, 2022

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An verschiedenen Stellen der Mosel wurden Blaualgen-Teppiche entdeckt. Das Gesundheitsministerium warnt vor Wasserkontakt.

Gesundheitsministerium warnt

An verschiedenen Stellen der Mosel wurden Blaualgen-Teppiche entdeckt. Das Gesundheitsministerium warnt vor Wasserkontakt.

(dme) – Das Gesundheitsministerium warnt vor Blaualgen in der Mosel. An verschiedenen Stellen des Flusses seien die sogenannten Cyanobakterien entdeckt worden, die bei verstärktem Aufkommen auch für den Menschen gefährlich sein können. Insbesondere an Stellen mit verlangsamter Strömung sei Vorsicht geboten. Unter bestimmten Bedingungen vermehren sich die Cyanobakterien dort übermäßig und bilden farbige Teppiche mit grünlich-blauer Färbung, der Kontakt zum Wasser sollte dort vermieden werden. Auch soll das Wasser nicht geschluckt werden, weder von Mensch noch Tier.


Haustiere sollten auf keinen Fall aus dem See trinken - für sie könnte das tödlich ausgehen.

Im August warnte das Wasserwirtschaftsamt vor Blaualgen in einigen Bereichen der Mosel sowie am Strand “Rommwiss” in der Nähe von Baschleiden. Doch was ist der Grund für ihr Entstehen? Und warum können Fische aus der Mosel verzehrt werden, aber jene aus dem Stausee nicht?


In den Blaualgen-Teppichen können Toxine produziert werden, die sowohl bei Menschen als auch bei Tieren Gesundheitsprobleme verursachen können. Hautreizungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Magen-Darm-Entzündungen, Krämpfe, Lähmungen und Leberschäden können die Folge sein. 

Die genaue Ursache für das verstärkte Auftauchen ist nicht bekannt. Hohe Wassertemperaturen könnten einer der Auslöser sein. 

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