September 24, 2022

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LCGB, OGBL und NGL kritisieren die fehlenden Bemühungen der Geschäftsleitung zur Verbesserung der Situation.

Flugverkehr

Uwe HENTSCHEL

Uwe HENTSCHEL

LCGB, OGBL und NGL kritisieren die fehlenden Bemühungen der Geschäftsleitung zur Verbesserung der Situation.

Da die Generaldirektion in Bezug auf die Arbeitsüberlastung des Luxair-Personals aus Sicht von LCGB, OGBL und NGL nach wie vor untätig ist, fordern die Gewerkschaften die dringende Einberufung des Tripartite-Folgeausschusses Luftfahrt, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. 

„Nach der Wiederaufnahme der Aktivitäten, die teilweise sogar ein Niveau erreicht haben, das über dem des Jahres 2019 liegt, ist die Beanspruchung des Luxair-Personals extrem hoch geworden“, erklären die Gewerkschaften in einer gemeinsamen Pressemitteilung.  Angesichts dieser Situation drängten die Gewerkschaften im Juli auf einen Dialog mit der Luxair-Generaldirektion, um Lösungen für die verschiedenen Probleme der Arbeitsorganisation zu finden, die sich ungünstig auf die Arbeitsbedingungen auswirkten. 


LUXAIR.PHOTO GUY WOLFF

„Ich weiß um die Arbeitsbelastung“, so Airline-Chef Gilles Feith – doch nur mit vollen Flugzeugen komme man aus der Krise.


„Heute stellen der LCGB, der OGBL und die NGL mit Bedauern fest, dass die Generaldirektion des Unternehmens nicht ausreichend reagiert hat“, resümieren die Gewerkschaften. Folglich sähen sie sich gezwungen, beim Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten die dringende und vorzeitige Einberufung eines tripartiten Begleitausschusses der Luftfahrt zu fordern. 

Erschöpfte Mitarbeiter, eingefrorene Gehälter

„Die derzeitigen Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten des Unternehmens verschlechtern sich weiter, und diese Situation ist inakzeptabel geworden“, kritisieren die Interessenvertreter der Arbeitnehmer. Aus diesem Grund müsse der dreigliedrige Begleitausschuss Luftfahrt die aktuelle Situation analysieren und die notwendigen Schlussfolgerungen und Entscheidungen daraus ziehen

Die kurzfristige Einberufung einer Sitzung hat kürzlich auch die CSV-Fraktion in einem eingereichten Antrag gefordert. „Offenbar herrscht nach wie vor Personalmangel, die Abwesenheitsrate bleibt hoch und die vorhandenen Mitarbeiter, die zudem eine enorme Flexibilität aufbringen müssen, sind erschöpft“, stellt die Fraktion fest. Hinzu komme das Einfrieren der Gehälter. Die von den Gewerkschaften im Juli geäußerten Erwartungen zur Begebung der Missstände seien bei Weitem nicht erfüllt worden.

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